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| Innovationspolitik, Informationsgesellschaft, Telekommunikation | ||||||||||||||||||||||
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Medienkompetenzen unabdingbarObwohl das Internet zunehmend alle Bereiche der Gesellschaft durchdringt und auch für die Offliner zu den medialen Realitäten gehört, sind Vorbehalte gegenüber dem Internet bei Nichtnutzern weit verbreitet. An vorderster Stelle stehen dabei die Suchtgefahr des Internets, sowie die Ansicht, dass das Internet sehr viel Zeit in Anspruch nimmt. Hier zeigt sich, dass die Gruppe der Nichtnutzer zunehmend Unsicherheiten in einer immer komplexer werdenden Netzwelt verspürt. Geeignete Nutzungsroutinen und effektive Suchstrategien fehlen, sodass sich der Umgang mit dem Internet tatsächlich oft als zeitraubend herausstellt, ein Einstieg in den meisten Fällen schwer fällt. Verstärkt breitet sich unter Offlinern zudem die Sorge aus, dass persönliche Daten im Netz nicht ausreichend geschützt sind. 62 Prozent der Offliner gehen davon aus, dass andere nachvollziehen können, was sie im Netz gemacht haben. Grund hierfür könnte unter anderem wenig Erfahrungen und mangelndes Wissen sein über Computer und technische Vorgänge. (Quelle: ARD/ZDF Offlinestudie 2008) Technikbegeisterte Onliner, technikferne OfflinerWie die ARD/ZDF-Offlinestudie 2008 zeigt, ergeben sich für Offliner interessante Merkmale: Es ist auffällig, dass die technische Ausstattung der Offlinerhaushalte reduzierter und vor allem weniger "digital" ist als bei Haushalten, in denen das Internet genutzt wird. Dies trifft insbesondere beim Besitz von PCs, aber auch bei Digitalkameras, MP3-Playern oder DVD-Playern zu. Zudem interessant: Deutlich weniger Offliner-Haushalte nutzen das Handy. Es ist nur in 76 Prozent der Offlinerhaushalte vorhanden wo hingegen der Anteil bei Onlinerhaushalten bei 98 Prozent liegt. Noch markanter zeigen sich diese Unterschiede beim persönlichen Handybesitz: Während 93 Prozent der Personen, die das Internet nutzen, auch ein Handy gebrauchen, liegt der Anteil bei Offlinern nur bei 60 Prozent. Das bedeutet, Technikbegeisterte haben in der Regel häufiger Internet als weniger technisch versierte Leute. (vgl. Quelle ARD/ZDF Offlinestudie 2008) In diesem Jahr widmet sich der Sonderpreis von Wege ins Netz dem Thema "mobile Anwendungen". Erfahren Sie hier mehr dazu. Schlüsselqualifikation: InternetDie Erkenntnisse zeigen: Kompetenz im Umgang mit dem Internet ist eine Schlüsselqualifikation der heutigen Zeit und hilft dabei, Ängste vor dem Weg ins Netz zu nehmen. Mit dem Wandel zur Informations- und Wissensgesellschaft hat das Internet viele Bereiche des täglichen Lebens und der Arbeitswelt durchdrungen. Denn das Arbeiten mit den neuen Medien ist nicht mehr wegzudenken: Informationssuche, Kommunikation durch E-Mails mit Behörden oder aber auch Freunden gehören heute zum täglichen Leben. Die Beherrschung neuer Medien wird immer mehr zu einer Selbstverständlichkeit und wird von Arbeitgebern bei der Einstellung neuer Mitarbeiter oftmals vorausgesetzt. Der Umgang mit dem Internet wird bald eine ebenso wichtige Qualifikation sein wie die Fähigkeit zu lesen. |
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