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| Innovationspolitik, Informationsgesellschaft, Telekommunikation | ||||||||||||||||||||||
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EinflussfaktorenDer Bildungsgrad ist nach wie vor noch ausschlaggebend für die Internetnutzung. Allgemein gilt: Bürgerinnen und Bürger, die das Abitur gemacht haben, sind mit Ausnahme der Älteren längst online. Je niedriger jedoch die Bildung ist, desto seltener wird das Internet genutzt. Menschen mit Haupt- bzw. Volksschulabschluss, aber ohne eine Berufsausbildung, sind selten in Chats oder Foren zu finden. Nur rund 39 Prozent dieser Gruppe nutzen das Internet. Verstärkt wird dieser Effekt durch ein höheres Alter oder einen Migrationshintergrund. Allerdings sind nahezu alle Schüler, unabhängig davon, welche Schule sie besuchen, online. In 2009 wuchs der Onliner-Anteil in dieser Gruppe gegenüber dem Vorjahr um nochmals zwei Prozentpunkte auf nun sogar 97 Prozent. Frauen und MännerAber auch das Geschlecht entscheidet, wer das Internet mehr nutzt und wer nicht: Obwohl die Frauen bei der Internetnutzung in den vergangenen Jahren aufholten, sind die Männer noch immer in der Mehrheit. Mehr als zwei Drittel der männlichen Bevölkerung nutzen das Netz, während der Anteil der Frauen im Netz nur knapp über 62 Prozent liegt. Die Zuwachsraten sind jedoch erfreulich, denn noch vor fünf Jahren war weniger als ein Drittel der Frauen online. Weitere Informationen zu diesen Einflussfaktoren finden Sie auch unter dem Kapitel Internetnutzung dieser Website.
Stadt und LandAm deutlichsten werden die Unterschiede in der Internetnutzung in der räumlichen Dimension. Zugespitzt ließe sich sagen: Die Stadt ist drin, das Land ist draußen. Je kleiner der Ort, desto kleiner der Anteil an Bewohnern, die online sind. Jedoch nimmt in den letzten Jahren das Stadt-Land-Gefälle ab. Nähere Informationen, wie Sie in Ihrem Ort online gehen können, finden Sie auch unter www.zukunft-breitband.de.
Alt und JungOb Internet oder nicht, ist auch eine Frage der Generation: Nur wenige ältere Menschen haben dieses neue Medium bislang für sich entdeckt. Zwar gehen über 67 Prozent der so genannten "Best-Ager", der Menschen zwischen 50 und 59 Jahren, mittlerweile ins Netz. Seniorinnen und Senioren ab 70 Jahren beispielsweise sind hingegen nach wie vor hier unterrepräsentiert. Nur 19 Prozent surfen im World Wide Web und nur wenige planen, dies in Zukunft zu tun. Dabei wird der Umgang mit diesem Medium sowohl im Beruf, als auch im Alltag immer mehr zu einer wichtigen Schlüsselkompetenz, die insbesondere bei den im Internet bisher noch unterrepräsentierten Gruppen gefördert werden muss.
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