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Hintergrund und Ziele des Wettbewerbes
Im europäischen Vergleich landen die Deutschen bei der Internetnutzung auf dem siebten Platz - ein Rang weiter oben als noch im Jahr 2008. Damit liegen wir noch immer hinter Ländern wie Island, Finnland und anderen nordeuropäischen Staaten, die in dieser Disziplin seit Jahren die Spitzenplätze belegen. Mittlerweile sind fast 70 Prozent und damit deutlich mehr als zwei Drittel der Bevölkerung hierzulande online. Mit vier Prozentpunkten verzeichnet der aktuelle (N)ONLINER Atlas der Initiative D21 zwar einen schwächeren Anstieg der Internetnutzung als im Vorjahr, die Zahlen gehen jedoch weiter nach oben. Vor allem unter den Schülerinnen und Schülern sowie den Studierenden ist kaum noch jemand ohne Internet. Als Erfolg der bisherigen Arbeit kann auch gewertet werden, dass der größte Zuwachs der Nutzer in der Gruppe der 60 -69-Jährigen zu verzeichnen ist. Hier sind jetzt 6,9 Prozent mehr Menschen im Internet als noch im vergangenen Jahr.
Obwohl viele Menschen täglich ins Internet gehen, gibt es einige Gesellschaftsgruppen, die vergleichsweise wenig Zugang zu dem neuen Medium haben. Nach wie vor bestimmen der Bildungsgrad und das Alter in Verbindung mit anderen Faktoren wie Geschlecht, Erwerbstätigkeit und Wohnort darüber, wer ein "Onliner" und wer ein "Offliner" ist. Mehr Informationen hierzu finden Sie unter 4.1. Einflussfaktoren.
Wege ins Netz 2009
Seit 2004 zeichnet das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie vorbildliche Initiativen und Projekte aus, die die Bevölkerung erfolgreich und zielgruppengerecht an das Internet heranführen. Sie sollen als Motivation und Vorbild dienen, die digitale Kompetenz in Deutschland weiter voranzubringen. Dabei greift das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie die aktuellen Entwicklungen in Bezug auf das Internet auf. Mit der Ausrichtung des Wettbewerbs auf Frauen, Seniorinnen und Senioren sowie Kinder und Jugendliche werden Gruppen in den Fokus gerückt, die nach wie vor im Internet unterrepräsentiert sind:
- Ein großer Teil der Offliner gehört der Altersgruppe 50+ an: 60 Prozent der über 50-Jährigen surfen nicht im Netz.
- Nach wie vor sind weniger Frauen als Männer online. Die Differenz zwischen den Geschlechtergruppen ist auf konstant hohem Niveau. Aktuell sind über 76 Prozent der Männer online, während Frauen nur einen Anteil von rund 62 Prozent erreichen.
- Das Internet ist bei Kindern und Jugendlichen enorm beliebt; über 94 Prozent der Altersgruppe von 14-29 Jahren surfen im Internet. Doch auch für sie ist das Medium neu, denn junge Menschen müssen erst lernen, mit den Chancen und Risiken, die das Netz bietet, kompetent umzugehen. Aus diesem Grund ist für Kinder und Jugendliche eine pädagogische Begleitung ins Netz unerlässlich.
"Wege ins Netz 2009" wird durch folgende Partner unterstützt:
Stiftung Digitale Chancen, Initiative D21 e.V., Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege (BAGFW) e.V., Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V., Arbeitskreis Neue Erziehung e.V., Deutscher Volkshochschul-Verband e.V., Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen (BAGSO) e.V., Kompetenzzentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit.
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Viele Partner unterstützen
den Wettbewerb
"Wege ins Netz 2009": |
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